Die Orgeln im Ulmer Münster

Hauptorgel
1967- 1969 erbaut durch Fa. Walcker als opus 5000. Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur. 
100 Register auf 5 Manualen und Pedal. Knapp 9000 Pfeifen, seit 1996 elektron. Setzeranlage mit ca. 10.000 Speichermöglichkeiten.

Chororgel
1960 erbaut durch Fa. Rieger/ Vorarlberg nach Plänen von Helmut Bornefeld, vollmechanische Traktur, 20 Register auf 2 Manualen und Pedal.

Orgel in der Konrad-Sam-Kapelle
1977 erbaut durch Fa. Tzschöckel nach Plänen von E. Rabsch, vollmechanische Traktur, 20 Register auf 2 Manualen und Pedal.

Altarorgel
1991 durch Fa. Tzschöckel (nach Plänen von Edgar Rabsch) erbaut , vollmechanische Traktur, fahr- und zerlegbar, 9 Register auf 2 Manualen und Pedal.

Orgelpositiv
1959 durch Fa. Walcker erbaut, vollmechanische Traktur, 5 Register auf einem Manual.

Chororgel

Altarorgel

 

Orgel Konrad-Sam-Kapelle

Geschichte der Orgeln

1. Orgel erbaut 1404, Reparaturen 1423 nachgewiesen
2. Orgel  1433, erbaut von „Meister Ludwig aus Breslau“
3. Orgel  1488 „... stund zwischen zweyen Pfeilern, der Cantzel und dem Chor“
4. Orgel  1550 „... stund auf hölzernen Säulen“, geplant als Interimswerk
5. Orgel  1576, Orgelbauer Kaspar Sturm, 20 Register auf 3 Manualen und Pedal
6. Orgel  1735, Orgelbauer Georg Friedrich Schmahl, 45 Register auf 3 Manualen und Pedal
7. Orgel  1856, Orgelbauer Eberhard Friedrich Walcker, 100 Register auf 4 Manualen und Pedal
(Cavaillé-Coll: „... ein prachtvolles ... gigantisches Werk“)
8. Orgel  1889, Orgelbau Walcker, Übernahme des gesamten Pfeifenmaterials von 1856, 109 Register
auf 3 Manualen und Pedal (Albert Schweitzer: „... ach, diese Flöten!“)

 

 

Wenn Sie auf die Bilder klicken, hören Sie Klangbeispiele von der großen Orgel.
Beides sind Improvisationen
(oberes Bild: Prière, unteres Bild: Toccata).