Wie alles begann

Die alte Pfarrkirche stand einst ungeschützt vor den Mauern der Stadt, „über Feld“. 1376 wurde Ulm von Kaiser Karl IV. belagert. Der Kirchgang wurde zur Gefahr.

So entstand der Plan, eine neue Kirche innerhalb der Stadtmauern zu errichten, zumal die alte Pfarrkirche gar nicht der Stadt, sondern dem Kloster Reichenau am Bodensee gehörte. Das bedeutete nicht nur, dass die Reichenauer Mönche allein bestimmten, wer in Ulm als Pfarrer eingesetzt wurde, sondern es flossen auch sämtliche Spenden geradewegs in die Kassen des Klosters. Die Ulmer hätten dieses Geld viel lieber selbst verwaltet.

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